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Kompost und Kompostierung – ein komplexer Kreislauf mit Mehrwert für alle.

Aus biogenen Abfällen wie Biotonne, Gartenabfällen, Baum- und Strauchschnitt entsteht in unseren sieben Kompostanlagen im Verlauf mehrerer Arbeitsschritte und durch die Nutzung des natürlichen Rottevorgangs der Oberkärntner Qualitätskompost gemäß Kompostverordnung (§ 3, 13; kein Düngemittel).

Nährstoff-Rundumpaket

Kompost (gem. Kompostverordnung §3, 13; kein Düngemittel) liefert dem Boden Nährelemente wie Phosphor, Kalium und Stickstoff. Er verbessert die Bodenstruktur und steigert die Wasserspeicherfähigkeit, was den Pflanzen in Trockenperioden hilft. Das Bodenleben wird angeregt, die Bodenfruchtbarkeit gefördert.

Weniger Umweltbelastung

Wenn sich biogene Abfälle in den Kompostmieten bzw. Komposthäufen durch den Rottevorgang in Zusammenarbeit mit den unzähligen Bodenlebewesen und Mikroorganismen in Kompost verwandeln, wird Kohlenstoff gebunden. Und wenn wir Kompost verwenden und auf importierten Torf oder industriell hergestellte Dünger verzichten, schonen wir die Umwelt.

Abfallverwertung in der Region

Die Kompostierung, egal ob auf einer Kompostanlage oder daheim im eigenen Garten, ist ein wichtiger Bereich der zeitgemäßen Abfallbewirtschaftung. Dadurch verhindern wir, dass Bioabfälle im Restmüll landen und dabei zu anderen Problemen (Gärung, Wärmeentwicklung, Ungezieferbefall, …) führen.